Eine ganz persönliche,
wirklich fast ganz ernst gemeinte,
Blockflöten-Anekdote

Falls Sie zu jenen Menschen gehören, die als Kind von den Eltern – mehr oder minder vehement – dazu angehalten wurden Blockflöte zu lernen, weil sie doch so einfach zu erlernen wäre und damit der Zugang zu anspruchsvoller Musik (Klassik, Hilfe!) ungemein erleichtert würde; und Sie hingegen seitdem versuchen einen möglichst weiten Bogen um die gesamte Instrumenten-Familie herum zu machen … alles klar! Ich kann Sie gut verstehen und beruhigen: Es ist nicht wenigen so ergangen – so zB auch mir. Und jetzt? Paradigmenwechsel – der Zeitpunkt ist gekommen, die Gelegenheit ist nah’ und könnte nicht besser sein: Werfen Sie alle Ihre bisherigen blockflötistischen Schubladen aus der Kommode, kommen Sie selbstbefreit und unbeschwert zum Mu&Gu am Nationalfeiertag und geben Sie sich dem unvertrauten neuen Hörbild genussvoll hin! Und wenn Sie wollen, können Sie es so machen wie ich; und einmal ganz ehrlich zu sich selbst sein: Die Blockflöte war nicht schuld daran. An ‘ihr’ ist es nicht gelegen. Zu keiner Zeit.

Längst schon hat die Blockflöte auch in der gegenwärtigen modernen Musik-Literatur ihren hohen Stellenwert wahrgenommen – und niemand könnte die ungeahnten erstaunlichen Ausdrucksmöglichkeiten dieses Instruments besser zu Gehör bringen als die junge Virtuosin Karin Hageneder, begleitet von Christoph Radinger, Meister des Cembalo-Spiels!

» zum: Mu&Gu Nº 54